Führung ist
eine sehr komplexe Angelegenheit und lässt sich nicht mit «einfachen» Lösungen, durch
einfache Schubladen bewältigen. Letztlich heisst Führen Komplexitätsbewältigung.
Verschiedene Tiefendimensionen der Psychologie, des Menschseins und der Führung müssen
berücksichtigt werden.
Nun ist es aber so, dass Führungskräfte keine umfassende Ausbildung in
psychologischer Selbst- und Fremddiagnostik erfahren haben. Gleichzeitig ist es
unrealistisch, eine 10-semestrige psychologische Ausbildung neben dem Beruf zu erarbeiten.
Also musste ein Zwischenweg entwickelt werden: Die wesentlichen Erkenntnisse der
Führungspsychologie auf eine komprimierte, aber nicht vereinfachende Form zusammenfassen.
Dies ist nur möglich, wenn wir eine spezielle Technik des Lernens anwenden, in der wir
die ausserordentlichen Fähigkeiten unseres Gehirns nutzen. Diese Technik ist die vom
Seminarleiter in zwei Jahrzehnten entwickelte Methode der «Raumarbeit». Die
Seminarinhalte werden zuerst erarbeitet, dann im Aussenraum angeordnet und schliesslich
durch spezielle Techniken in den Innenraum des Gehirns und des ganzen Körpers verlegt.
Selbst Führungskräfte, die das Seminar mit einem geringen Körperbewusstsein beginnen,
beherrschen am zweiten Tag die 27 Typenmodelle auswendig und können sie durch kleine
Körperbewegungen oder innere Bilder abrufen. Hier sind die Techniken des NLP, des
Brain-Gym, der Bewegungsarbeit und die Arbeit mit der Ganzhirnigkeit zu einer integrativen
Methode verbunden.
In diesem Seminar lernen Sie eine neue, sichere und aufregende Methode des typgerechten
Führens. Sie lernen in der Selbst- und Fremdanalyse nicht nur verschiedene
Persönlichkeitsmodelle kennen, sondern auch sicheres und wirkungsvolles Umgehen damit.
Die diagnostischen Grundfähigkeiten, die Sie erwerben werden, dienen der Optimierung
Ihres Führungsstils auf doppelte Weise:
- Einerseits lernen Sie, sich und Ihre MitarbeiterInnen präzise einzuschätzen
- Andererseits das für Ihren Persönlichkeitstypus und den der Mitarbeiter angemessene
Führungsverhalten zu finden.
Beide Aspekte des Führungsverhaltens werden sich sinnvoll zu einer Gesamtstrategie
verbinden.
Die Themenschwerpunkte werden also sein:
- Kennenlernen verschiedener Typenmodelle
- Üben von Fremd- und Selbsteinschätzung
- Was ist der für mich optimale Führungsstil?
- Wie kann ich angemessener auf den jeweiligen Typ von MitarbeiterIn eingehen?
Ihr Nutzen im Kontakt wird sein: Sie vermeiden unnötige Konflikte und lösen die
Probleme auf der Ebene, auf der sie angesiedelt sind.
Abschliessend werden die Verbindungsmöglichkeiten der verschiedenen Modelle erfasst
und Fallbeispiele sowie Komplexitätsbewusstsein erarbeitet. Nur in der Zusammenschau der
Modelle bekommen sie praktische Relevanz, d.h. Umsetzbarkeit in den beruflichen und
privaten Alltag.
Wir sind als Menschen individuell und einmalig und passen letztlich niemals in eine
einfache Schablone Es ist jedoch offensichtlich, dass wir beschreibbar unterschiedliche
Grundüberzeugungen zum Leben haben. Diese Grundüberzeugungen lassen sich in Mustern
erfassen. Es gibt zahlreiche Typologien und Modelle, die menschliche Unterschiede unter
bestimmten Überschriften zu beschreiben versuchen.
Es ist gut, mehrere dieser Typenmodelle zu kennen und die Selbst- und
Fremdeinschätzung damit zu üben.
Wir beginnen mit einfachen Modellen, fügen differenziertere hinzu und legen die
unterschiedlichen Konzepte dann zu einer komplexen Wahrnehmungsstruktur über- und
nebeneinander.
Es ist ähnlich wie eine Sprache zu lernen, mit der wir auf einmal Dinge entdecken, die
uns vorher verschlossen waren, ja, die vorher nicht einmal für uns existierten.