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Dr. Joachim Lucas

ZfU-Faculty: Sozial-Kompetenz: Führung & Kommunikation
Fachbereich Wikungsvoll präsentieren und professionell visualisieren
Lehrauftrag für Rhetorik, Präsentationstechnik

Selbständiger Trainer und Unternehmensberater. Er bereitet Führungskräfte auf Ihre Präsentationen und Auftritte vor. Er ist erfolgreich in den Branchen Finanzdienstleistung, Banken, Maschinenbau, Chemie und IT-Dienstleistungen.

 

Durch professionelle Präsentationen zum persönlichen Erfolg

Viele Präsentationen erwecken den Eindruck, als solle gezeigt werden, wie man mit einer Schlaftablette 10 Zuhörer einschläfern kann. Dabei bietet sich in jeder Präsentation eine Chance, positiv aufzufallen und damit persönlich und beruflich erfolgreicher zu sein.

Bilder sind das Salz in der Suppe

Wer heute erfolgreich interne oder externe Kunden ansprechen will, muss professionell präsentieren. Er sollte seine Medien ebenso sicher beherrschen, wie seinen eigenen Auftritt. Es genügt nicht, sich auf die Wirkung seiner Hochglanzfolien zu verlassen, wenn man selbst nicht weiss, wie man sie professionell präsentiert. Schöne Bilder und Cartoons auf den Folien füllen zwar die Seiten, sind aber allein genommen für das Publikum unbefriedigend. Also: Bilder sind das Salz, ersetzen aber nicht die Suppe.

Präsentationstechnik und persönliches Auftreten

Die Ansprüche an Redner werden auch angesichts einer rasanten Entwicklung der Präsentationsmedien immer grösser. Die Zuhörer wollen informiert und begeistert werden. Neue Programme und Medien wie Powerpoint, Laptop und Beamer halten immer mehr Einzug. Wer alles nutzt, ohne sich klar zu sein, wie das alles wirkt, neigt leicht zu Übertreibung und Verspieltheit. Ohne klare Information über Wirkungen und Zusammenhänge von Visualisierung und Zuhörererwartungen wird der eigene Auftritt leicht zum geschäftsschädigenden Flop. Ein professionelles Training schafft hier Klarheit und persönliche Sicherheit über die Gesamtwirkung der eigenen Präsentation.

Das Publikum - die unwägbare Grösse?

Neben der perfekten Handhabung der Medien spielt auch der gekonnte Umgang mit dem Publikum eine wichtige Rolle.

Wie bereite ich mich vor? Was muss ich dem Publikum zeigen? Was interessiert es?
Wie baue ich die Präsentation auf? Wieviel Information soll ich auf den Folien unterbringen?
Wie kann ich die Zuhörer auflockern? Wie schaffe ich Spannung?
Eine Fülle von Fragen, die man für sich beantworten muss.

Nichts verzeiht einem das Publikum weniger, als Langeweile. Man quält sein Publikum mit Worten, mit überfrachteten und unverständlichen Folien. Sprich, damit ich dich sehe! war schon vor 2000 Jahren eine wichtige Erkenntnis und bleibt es bis heute.

Worauf kommt es an?

  1. Du bist das Erlebnis für das Publikum, nicht die Folie!
  2. Hör auf, wenn's am schönsten ist, das Publikum wird es dir danken.
  3. Verwende keine abgedroschenen Phrasen - 100 mal gehört, nie gefreut!
    «ich freue mich über das zahlreiche Erscheinen
    «lassen Sie mich mit einem Satz von Rudi Lustig beginnen»
    «ich darf mich für die Aufmerksamkeit bedanken»
    «wir sind hier zusammengekommen ... usw»
  4. Substantivitis ist eine Bürokratenkrankheit, lassen Sie sich nicht davon anstecken. Nach der Betätigung des Fahrtrichtungsanzeigers bog der Verursacher links ab und kam wegen der Linkslastigkeit des Fahrzeug von der Strasse ab.
  5. Sei authentisch in Redestil und Wortwahl, sprich, wie du immer sprichst!
  6. Deine Informationen auf der Folie müssen klar, einfach, sparsam und unterhaltsam sein. Man erwartet von dir in den allermeisten Fällen eine einfache Aufbereitung des Themas. Frage dich bei der Vorbereitung immer: Wie kann ich es meinem Nachbarn erklären?
    «You never get a second chance to make a first impression.» Dein Auftritt beginnt, wenn alle Augen auf dich schauen, nicht erst nach 2 bis 3 Minuten. Warmreden geht leider ebensowenig, wie ein Boxer die 1. Runde zum warmboxen benutzen kann.
  7. Rede frei und immer zum Publikum, alles was das verhindert, ist schlecht.
  8. Du bist nicht in der Vorlesung. Versuche also nicht, in deiner Präsentation das Publikum zum Experten in deinem Thema heranzubilden. Zeige das Wesentliche!
    Du stehst auf einer Bühne („der Bühne des Lebens" Cicero) und spielst ein Stück - deine Präsentation! In der römischen Antike nannte man dieses Reden «actio» - das heisst wörtlich «aufführen».
  9. Rede lebendig! Bilder, Vergleiche, Bonmots, Anekdoten, Zitate, Beispiele. Das Publikum will Leben, emotionale Ansprache und anschauliche Beispiele – gerade in Präsentationen. «Meine Zuhörer wollen nur Fakten" hört man oft - das stimmt, nur das Wörtchen «nur" stimmt nicht. Das Publikum will informiert und unterhalten werden.
    Nach wie vor lieben Zuhörer die folgende, kürzeste Rhetorikregel der Welt: «Tritt frisch auf, tu's Maul auf, hör bald auf» (Martin Luther).


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