Älter und besser werden ...
Die demographische Pyramide steht Kopf. Die Jüngsten stellen die kleinsten Kontingente. Und genau in diese Gruppe wird am meisten in Weiterbildung gesteckt. Einseitig investiert!
Aus einer Studie des Deutschen Didacta-Verbandes geht hervor: in Schweden und Grossbritannien nehmen 13 % der Berufstätigen zwischen 56 und 64 Jahren an Weiterbildungen teil. In Deutschland sind es laut DB Research nur 1 %. Das ist erstaunlich.
Technologie und Verhalten verändern sich immer rascher. Wandel greift nur dann, wenn die Leistung mitzieht. Diese Balance erfordert ausgewogene Investionen in die Ausbildung aller Altergruppen.
Der Lebensstandard unserer Gesellschaft ist gesichert, wenn anteilig in die bedeutende Gruppe der 50- und 60-jährigen genauso viel investiert wird, wie in die der jüngeren. Weiterbildung erhält die produktive Kraft. Der Return on Investment stellt sich besonders schnell bei den Menschen ein, deren Grund-Ausbildung länger zurückliegt.
Solange wir wissbegierig sind, bleiben wir alle jung. Lehren und Lernen muss sich daher über das ganze Berufsleben verteilen: Das Gehirn ist wie ein Muskel, der kontinuierlich trainiert werden muss, damit er Hochleistung erbringen kann. Jung bleiben ist eine Lebens- und Führungskunst!
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