Die 8 Prinzipien für effektives Führen
In der Harvard Business Review hat Peter F. Drucker, der bedeutendste Management-Denker unserer Zeit, acht Kardinaltugenden effektiver Führung herausgearbeitet. Erstes Prinzip: Die zentrale Fragen heisst: "Was ist zu tun?" statt "Was möchte ich tun?" Die zweite Teilfrage: "Was nützt das dem Unternehmen?" Die Antwort ist weit wichtiger als den Fokus auf Aktionäre, Börsenkurse oder Mitarbeiter zu lenken. Drucker sagt zur Tugend Nr. 3: Wirksame Unternehmer setzen Prioritäten und konzentrieren sich auf eine, höchstens zwei Aufgaben. Alles andere wird aufgeschoben oder delegiert. Ist eine Aufgabe erledigt, heisst es dann: Was muss nun getan werden? Was hat jetzt Vorrang? Die Prioritäten erneuern sich beständig.
Managen heisst machen. Regel Nr. 4: Wissen in Taten umwandeln. Aktionspläne legen Zeit, Verantwortung, Leistung und Resultat fest. Der Vater des Managements warnt: "Planlos wird der Unternehmer ein Gefangener von Ereignissen und Anlässen, die auf ihn einströmen". Fünftens: Geplante Aktionen erfordern Entscheidungen über Strategie und Taktik. Und genau das muss kommuniziert werden - Pflicht Nr. 6. Mitarbeiter müssen schliesslich verstehen, um was es geht. Dies rückt neue Chancen der eigenen Arbeit ins motivierende Licht. Probleme wandern in den Schatten. Siebtens: Gute Führungskräfte halten produktive Meetings ab, sind die Ersten, die zuhören und die Letzten, die reden. Das 8. Prinzip zum Schluss: Denke und sage nicht "ich", sondern "wir"!
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