Innovatives Management-Denken - der Turbolader für Erfolge
Innovation beginnt im Kopf - ob Ideen für neue Produkte oder Führung. Doch welche hinterlassen nachhaltigere Werte? Die Antwort: Produkt-Kopien sind leichter herzustellen als Verhaltens-Plagiate! Je besser sich die neue Führungskultur unter Mitarbeitern multipliziert, desto mehr prägt dieser "Fingerabdruck" eine besondere Identität.
Der Jahreswechsel ist genau der richtige Moment, die Initiative zu ergreifen. Wie gehen wir zum Beispiel mit Komplexität um? In dem wir die Komplexität unserer Organisation durch dezentralisieren erhöhen. Kleinere Einheiten mit grösserer Autonomie agieren rascher und passen sich besser an.
Management-Innovation hilft dort, wo man mit Paradoxien leben muss: Zum Beispiel mit der Kluft zwischen Realität und visionären Wunschbildern. Oder dem scheinbaren Widerspruch zwischen Freiheit und Pflichten der Mitarbeiter. Kreative Ideen können auch Abläufe, Prozesse sinnvoller, kürzer, effizienter gestalten. Es bieten sich viele chancenreiche Gebiete, wo man neue "Geistesprodukte" einführen kann, die (noch) in keinem Lehrbuch stehen. So gelingt es Unternehmern, eine Sonderstellung am Markt einzunehmen. Bewusst verfremdete Fragen sowie Analogien aus Naturwissenschaften und der Philosophie öffnen ungewohnte Perspektiven. Nicht jeder Innovationswurf gelingt auf Anhieb. Nachjustieren ist möglich. Neues Führungsdenken rüttelt die Organisation auf, bringt sie in Fahrt, erhält sie wach und beweglich. Flexibilität ist eine gefragte Eigenschaft, da die heutigen Ziele häufig ?moving targets? sind.
"Wenn ich nicht immer neue Ideen zu bearbeiten habe, werde ich krank",
schrieb Goethe. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gesundes 2006 mit vielen Ideenzündern und Mut zum Wagnis. |