Haltung als Kompass
Paradox ist, dass...
...im Herzen neuer Gedanken alte Erfahrung steckt.
...durch das Tempo der Innovationen keine Zeit mehr bleibt, sie zu reflektieren
...man jemandem, dem man alles zutraut, nicht trauen kann
Warum immer mehr und stets schneller das Gleiche wollen? Höchste Zeit, der Hektik auf die Bremse zu treten. Je mehr Freiraum wir zum Quer- und Nachdenken gewinnen, desto qualitativer die Entscheidungen. Im Buch "Musterbrecher - Führung leben" hat sich Prof. Dr. Hans A. Wüthrich mit Persönlichkeiten befasst, die in Grenz-Situationen den Balance-Akt finden. Das führte zu folgenden Erkenntnissen:
- lenken, auch was sich angeblich nicht steuern lässt.
- Kurzfristiges fokussieren und dabei Langfristiges verinnerlichen
- beim Beschleunigen Innehalten
- zwischen Sachzwängen frei wählen
- Vertrauen schenken, ohne die Kontrolle zu vernachlässigen
- in rationalen Überlegungen auch Gefühle zulassen
Diese paradoxen Regeln fordern zu einer neuen Haltung heraus. Versuchen wir, gegen die Regeln der Kunst zu handeln, damit sich ungeahnte Türen zu innovativen Lösungen öffnen. Echte Erfindungen warten, Benchmarks ade. Musterbrecher sehen mehr durch Reflexion, sind ehrlicher zu sich selbst und überwinden kollektiv Akzeptiertes.
Diese neue Haltung in der Geistesgegenwart schiebt Konventionen beiseite und verbindet Paradoxes. Intensive Reflektionen bringen die eigene Wahrheit näher: Authentisch, mit scharfem Verstand und wacher Intuition. Eine Anforderung an unser Leben, das 100% flexibel und doch klar, eindeutig und unverwechselbar sein soll.
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