Polarforscher Shakleton: Leadership-Vorbild
"Wird ein Ziel unerreichbar, muss ein neues Ziel gesetzt werden". Dieses Credo stammt von
Sir Ernest Henry Shakleton. Bei einer Forschungsreise wurde im Jahr 1915 sein Expeditionsschiff, die Endurance, vom Packeis des Südlichen Ozeans zermalmt. Dank gekonnter Führung wurden nach schier endlosen 636 Tagen Odyssee durch die Eishölle alle 28 Männer aus der rauen Eiswüste gerettet!
Sein Lebensgrundsatz war: Bei jeder sich bietenden Gelegenheit Neues lernen und den Horizont erweitern. Das schult die Flexiblität und fördert alternative Sichtweisen. Selbst im qualvollen Kampf um Leben und Tod wussten die Leute genau: Shakleton ist für uns da! Er förderte seine Leute durch gezielte Feed-back-Kultur, fragte sie alle nach ihrer Meinung und arbeitete mit jedem Einzelnen zusammen. Loyalität ist in Extrem-Situationen die Voraussetzung fürs Überleben, auch im Business ist das ein Erfolgsfaktor! Shakleton übernahm die gesamte Verantwortung. So entstanden Respekt und Vertrauen.
Führungskräfte sollten daraus lernen, denn höchst gefährlich handelt, wer heute in Krisen sein Team im Unklaren lässt. Fehlschläge müssen eingestanden werden! Das löst Initialzündungen für alternative Ziele und neue Erfolgserlebnisse.
Wer ein Team für herausfordernde Aufgaben bildet, muss die Stärken des Einzelnen nutzen.
Genau das gab damals dem Team im Ganzen und jedem Einzelnen hohe Schlagkraft und viel Zufriedenheit – trotz zermürbender Tortur, bedrohlichem Eis und unerbittlicher Schneestürme.
In all dieser Lebensgefahr hielten Optimismus und Spass die Stimmung hoch.
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