Hohe Erfolgsintelligenz siegt über den IQ
Für eine Führungsfunktion zählt die Erfolgsintelligenz weit mehr als der Intelligenzquotient. Der amerikanische Psychologe Prof. Robert Sternberg, ZfU Referent und Buchautor, belegt, dass erfolgsintelligente Menschen sowohl über analytische wie auch über kreative und praktische Intelligenz verfügen. Er benennt eine Reihe wichtiger Eigenschaften und Einstellungen. So ist Selbstmotivation die Triebfeder des Erfolgs. Selbstbeherrschung, die Kontrolle über die eigenen Impulse, spricht für emotionale Intelligenz. Ausdauer und Hartnäckigkeit, die selten in der Schule vermittelt werden, entscheiden jeden Match im praktischen Leben. Kreative Gedanken und Ideenreichtum sind gut und noch besser, wenn deren Umsetzung folgt.
Eigeninitiative ist gefragt! Vorbei die Zeit, in der man tüchtig sein Pflichtenheft abarbeitete. Fehlertoleranz unterstützt die Weiterentwicklung, so lange man Fehler nur einmal begeht. Häufiges Aufschieben vergeudet Kraft. Dauerndes Selbstmitleid verhindert exzellente Arbeit. Wird eine aus den Fugen geratene Situation sofort ins Lot gebracht, entsteht Schubkraft. Das gilt auch für persönliche Schwierigkeiten, die man akzeptieren, gleich anpacken und sofort lösen muss. Ein professionelles Zeitmanagement, in dem das Wichtige Vorrecht geniesst, erleichtert das Leben. So agiert man geschickt auf dem Grat zwischen Überlastung und Unterforderung. Dabei muss sich laufend die Frage stellen: Warum tue ich das? Die Analyse ist herausfordernd. Es gilt den Wald und die Bäume zu sehen, ohne sich in Details von Ästen und Blättern zu verlieren. Bei dieser geistigen „Waldarbeit“ siegt die Führungskraft mit breit angelegtem, gesundem Menschenverstand vor dem intellektuellen Genie.
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