Hurra die Millennials kommen - heissen wir sie willkommen!
in die Lücke, welche die Baby Boomers hinterlassen, rücken jetzt die „Millennials“ nach - die ab 1980 geborenen. Die Generation 2.0 hält nach attraktiven Unternehmen Ausschau, die beim Einstellen, Führen und bei der alltäglichen Arbeit auf ihre Bedürfnisse am besten eingehen.
Der Vorteil für Arbeitgeber: Sie sind zuversichtlich und sehr selbstbewusst. Laut einer Studie von Forrester Consulting suchen sie ein anregendes und entwicklungsfähiges Umfeld. Leben und arbeiten gehören zusammen; Work-Life-Balance ist ihnen wichtig. Sie simsem, skypen, googlen, chatten, was das Zeug hält. Ihr Umgang mit elektronischer Apparatur ist selbstverständlich. Sie können in der Firma als gute Networker eingesetzt werden. Arbeit in der Equipe ist ihnen ein Bedürfnis. Genauso fairer Geist und das Handeln für die Gemeinschaft. Ein Schielen auf den sicheren Arbeitsplatz mit garantierter Altersversorgung ist ihnen fremd.
Zufriedenheit und Erfüllung sind wichtig. Gegen Wertschätzung und Respekt sind sie bereit, vollen Einsatz und harte Arbeit zu leisten. Sie erwarten klare Strukturen und eine spürbare Führung sowie einen Mentor, der ihnen Rückmeldung gibt und Erfahrungen sowie Wissen weiter vermittelt. Im Gegenzug weihen sie ihren "Meister" in die neuesten elektronischen Entwicklungen ein. Aufgewachsen in einem 24/7 Informationsstrom behalten sie rund um die Uhr die ganze Woche ber einen kühlen Kopf und können jederzeit Projekte umsetzen.
Wie werden die Millennials geführt? Es ist fast wie bei einem Auto: Zuerst ist es "strub" - wie man in der Schweiz sagt. Schwierig. Denn die Bremsen sind zu sensibel eingestellt, die Steuerung etwas zu lasch, und der Ort für Licht und Scheibenwischer ungewohnt. Hat man alles überblickt, ist man erstaunt über die hohe Leistung. Die Millennials strotzen vor Potenzial und Kondition. Mit dem passenden Führungsstil, echtem Interesse und persönlichem Engagement bringt man es - zur gegenseitigen Freude - voll auf Touren.
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