Leading with Kindness – auch in stürmischen Zeiten ein zuverlässiger Kompass
Turbulente Zeiten verlangen einschneidende Kurs-Änderungen. Der Ungestüme prescht mit seinem Unternehmensschiff emotionslos durch den Sturm. Dies ist eine gängige Vorstellung von Leadership. Hält dieser Führungsstil das Boot auf Kurs und wird es den sicheren Hafen erreichen? Wohl kaum. Es braucht einen Kapitän, der die Kräfte seiner Belegschaft mobilisiert – bei Sonnenschein und erst recht bei Unwetter.
Wie gelingt dies am besten? Mit Kindness. Die Crew wird ermuntert, Verantwortung zu übernehmen, Probleme tatkräftig anzupacken und zu lösen. Ein guter Leader ist nahe bei seinen Leuten, hält stets Kontakt und geniesst Vertrauen. Solch ein Vorbild ist kulturbildend. Mit anderen Worten: authentisch freundlich sein überzeugt, weil es glaubwürdig ist. William F. Baker und Michael O’Malley weisen in ihrem Buch „Leading with Kindness“ mit Recht darauf hin, dass Freundlichkeit und Güte nichts mit Naivität und Nachgiebigkeit zu tun haben. Die Basis ist ein realistischer Optimismus, der alles, was die Entwicklung der MitarbeiterInnen fördert, ausschöpft. Ein grosser Leader ist mitfühlend, integer, authentisch, demütig und dankbar.
Ein anspruchsvolles Bündel von Führungsqualitäten ist auf die Kapitänsbrücke zu hieven: Selbstvertrauen, Selbstkontrolle, Selbsterkenntnis und Selbstbestimmung. Mit dieser Fracht an Bord glückt es, sämtliche Stärken der Besatzung zu schnüren und gemeinsam auf Erfolgskurs zu gehen. Dies bringt das Unternehmensschiff auf glatter See schnell voran. Und tosen einmal schwere Wellenberge, wird es aus jedem Wellental wieder aufsteigen.
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