Wie wird Spitzenleistung organisiert?
Höchstleistungs-Unternehmen erbringen Bestleistungen – und zwar beständig. Die dynamisch globalen Märkten fordern dies geradezu heraus. Dr. Gerhard Wohland, Leiter des Instituts für dynamikrobuste Höchstleistung, ist überzeugt, dass Rationalisieren und Skalieren keinen Vorteil gegenüber Konkurrenten bringen. Diese Effekte sind einfach zu kopieren. Stellen abbauen kann jeder ...
Benchmarks für Höchstleistungen? Best Practice? Das wären Widersprüche in sich! Nur kontinuierliche Innovation gewährleistet die entscheidende Nasenlänge Vorsprung. Dieser ist weder errechenbar noch planbar. Vorsprung hat mit Verhalten zu tun.
Mit zunehmender Dynamik kollabiert die zentrale Steuerung – ein Relikt aus der Vergangenheit des Taylorismus mit seinen trivialen Organisationsformen. Die Betriebe konnten wie Maschinen zentral gesteuert werden. Heute befinden sich die Schalthebel in der Peripherie, dort, wo die Werte geschöpft werden. Das, was die Lage gerade erfordert, wird gelernt, verbessert und entschieden.
Ein erfolgreiches Geschäftsmodell sichert das Überleben auf lange Zeit durch seine richtige Strategie: Dafür ist das zentrale Management verantwortlich. Auch das Verteilen der Probleme an hierarchieübergreifende Projektteams gehört zum zentralen Aufgabenbereich. Das Resultat sind Lösungen. Laufendes Lernen, Testen und Verbessern sind die drei wichtigsten Kernkompetenzen einer solchen Organisation.
Spitzenunternehmen agieren bewusst mit den zwei „widerständigen Systemen“ Führung und Steuerung. Der auf Kosten fokussierte Prozessbereich und der auf Talent und Individualität fixierte Innovationsbereich stehen im krassen Widerspruch. Die gesunde Balance wirkt als Turbolader und erzeugt Hochleistung.
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