Hochleistung 2010: andocken an die Vergangenheit
"Europas Manager führen in Bestform!" Noch eine utopische Schlagzeile... Dabei wäre es so einfach, übernähme man das, was Professor Robert Quinn schon vor Jahren im Harvard Business Manager publiziert hat: sich in Krisenzeiten auf Erfahrungen besinnen und diese abrufen.
Stattdessen lenkt die Angst, Fehler zu begehen. Man lässt sich lieber vom Mainstream mitreissen und ist versucht, auf Machthaber zu schielen. Erfolg versprechend? Sicher nicht. Besser, wir verlassen unsere Komfortzone und betreten unbekanntes Terrain. Das Risiko reduzieren wir, in dem wir uns konsequent am Ergebnis orientieren. Wer von innen führt, rudert gegen den Strom. Er ist integer und authentisch, weil er nach eigenen Werten handelt. Seine persönliche Richtschnur gibt ihm Halt, denn diese knüpft an selbstsicherem und alertem Verhalten an. Diese Dynamik überträgt sich selbst im Kreis skeptischer Mitarbeiter.
Viele Manager, vor allem der oberen Liga, führen immer noch mit Kontrolle und Zwang. Das schwächt den Flow und die Kraft dieser Führungskräfte. Eine unternehmerische Spitzenleistung wird so von vornherein verhindert. Im Alltag wie in schwierigen Grenzsituationen sollten wir stets das Interesse des Unternehmens und der Allgemeinheit über das eigene stellen. Das schafft Respekt und Vertrauen, verbessert das Einfühlungsvermögen und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Die beste Basis für ein hocheffizientes Unternehmen!
Im Zustand der höchsten Konzentration interpretieren wir Reize und Signale. Man ist sensibler, handelt aktivier und setzt – wenn nötig – unangenehme Beschlüsse durch. All dies geschieht in überragender Präsenz, völlig mit der Gegenwart verwurzelt und nach aussen total offen. Das Eintauchen in Erfahrungen aus früheren Ausnahmesituationen spiegelt uns 1:1, wie wir wieder zur Spitzenleistung in der Führungsarbeit zurückfinden.
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