Fachartikel Übersicht

23.03.2017

Die adaptive HR Master- Ausbildung

Error: no file object

Master-Programme müssen immer häufiger Modularität, Flexibilität und Individualität berücksichtigen.

Das Human-Resources-Ausbildungs- und Weiterbildungsangebot in der Schweiz ist enorm; unzählige Fachhochschulen konkurrenzieren untereinander und auch mit privaten Anbietern. Wer Erfolg haben will, benötigt nicht nur ein gutes Image und akademisches Wissen, sondern muss auch verstehen, wie er die Bildungspakete schnürt und vermarktet. Verlangt werden individuelle Angebote, die maximal auf die verfügbaren Ressourcen wie Zeit und Geld und auch die persönlichen Wünsche jedes Kandidaten Rücksicht nimmt. Seit 2001 bietet die ZfU International Business School einen modular ausgerichteten Executive Master of Human Resources an; dies neben vielen anderen Angeboten. Die erfolgreichsten sind der Master of Business Management und der EMBA. Enrico Baumann, CEO und Mitglied des Verwaltungsrats von Elektron, absolvierte den HR-Ausbildungsweg bei der ZfU und kommentierte seine Erfahrung wie folgt: «Als ich als Vierzigjähriger die Aussicht auf einen CEO-Job bekam, war für mich klar, dass mir noch eine EMBA Ausbildung fehlt. Meine Bedingung war einfach, dass sich der Lehrgang gut mit meiner persönlichen Lebenssituation vereinbaren lässt; immerhin war ich erst kürzlich Vater geworden. Da ich schon unzählige Aus- und Weiterbildungen mit typischem Schulcharakter absolviert hatte, suchte ich diesmal den unmittelbaren Praxisbezug der Dozenten sowie eine flexible Ausgestaltung des Lehrplans. Das hat mir die ZfU dann auch geliefert.»

Die besten Dozenten

Die logistischen Eckpfeiler des Executive Master of Human Resources sind laut Volker Stadlmüller, Leiter Master- und EMBA-Board, dass das Programm berufsbegleitend, flexibel und praxisrelevant erlebt werden kann. Wichtig ist daher, dass ausschliesslich mit renommierten Experten und Dozenten aus Wirtschaft und Forschung gearbeitet wird. Und das Angebot an Referenten liest sich dann auch fast wie ein Who’s who der HR-Branche: Reinhard Sprenger spricht zum Thema Führung und Motivation und Armin Trost über HRStrategien. Zum Thema Personalentwicklung wurde Rainer Niermeyer engagiert und den Bereich Change Management erklärt Rudolf Potocnik. Weitere Themen sind Interviewtechniken und auch Elemente am Arbeitsplatz wie Persönlichkeit, Verhalten und Motive; vorgetragen von Albrecht Müllerschön und Thomas Müller. Genau dieses Fachwissen wird von den Studierenden geschätzt. Dirk Gerth, Head of Price/Margin Management bei Holcim, führt dazu aus: «Als Universitätsabsolvent habe ich einiges an theoretischem Wissen mitbekommen – dieses konnte ich im beruflichen Alltag jedoch nur bedingt einbringen. Die ZfU-Ausbildung bot mir ein massgeschneidertes und eben praxisorientiertes Seminar und das war letztlich entscheidend, dass ich mich für dieses Angebot entschieden habe.» Der HR-Master dauert bei der ZfU je nach Zusammensetzung der Module etwa 23 Tage und die maximale Zeitlimite inklusive Master-Arbeit und des abschliessenden Kolloquiums beträgt drei Jahre. Volker Stadlmüller erklärt, wie das Aufnahmeverfahren nach der Einreichung vom Master-Kandidatsantrag und Lebenslauf funktioniert: «Zuerst findet ein persönliches Gespräch statt und dies beinhaltet auch Standortanalyse und Karriereberatung. Konkurrenzprodukte mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen werden dabei auch berücksichtigt. Jeder Kandidat wünscht und verlangt ein massgeschneidertes Programm und wir bieten ja auch keine geschlossenen Klassen an. Jeder kann also anfangen, wann er will.» Den Entscheid über Aufnahme oder Ablehnung eines Kandidaten fällt dann das ZfU-Master-Board (alle Mitglieder verfügen über mindestens fünf Jahre Führungserfahrung). Das Ausbildungsprogramm wird dann zusammen erstellt und der Kandidat wird nach einer Reflexionszeit von einem Monat nochmals zur Bestätigung seiner Teilnahme aufgefordert.

Flexibel auch bei Studienabbruch

Am Ende der Ausbildung wird eine reale Master-Diplom-Projektarbeit im Umfang von achtzig bis hundert Seiten verlangt. Der Fokus liegt dabei auf dem unmittelbaren Nutzen des Kandidaten oder seiner Unternehmung. Es darf also keine Theoriearbeit sein, sondern muss aus der Praxis des Betriebs stammen. Zum Schluss gibt es ein Kolloquium mit dem Kandidaten, dem Experten, dem Co-Korrektor (jemand aus dem beruflichen Umfeld; oft der Chef oder der Themensponsor) sowie einem ZfU-Vertreter. Da muss der Kandidat dann seine Masterarbeit verteidigen und auch weiterführende Fragen zu den besuchten Modulen beantworten können. Volker Stadlmüller sieht einen grossen Vorteil des ZfU-Angebotes darin, dass «ein Studierender bei uns jederzeit aufhören kann. Es gibt keine Fesselverträge und vorausbezahlte Beträge werden zurückerstattet. Denn wir möchten an unseren Seminaren keine Teilnehmenden haben, die gezwungenermassen dort sind. Trotz dieser flexiblen Haltung ist die Abbruchrate aber äusserst gering.»

>> Zu den ZfU Master-Programmen

Ersterscheinung: Handelszeitung vom 16. März 2017